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Analyse regionaler Strukturen und Prozesse, überfachliche Synthesen und konzeptionelle Konsequenzen

Analyse regionaler Strukturen und Prozesse, überfachliche Synthesen und konzeptionelle Konsequenzen
Typ: Exkursion + Seminar (S)
Semester: Sommersemester
Dozent:

Prof. Dr. J. Vogt
und Mitarbeiter

Ziele und Inhalte

In den Masterstudiengängen  werden Inhalte – wie in der Wissenschaftssystematik seit dem 19. Jahrhundert üblich und bewährt – in einer separativen Gliederung bei zunehmender Spezialisierung vermittelt. Da regionalanalytisches und regionalplanerisches Arbeiten die fachübergreifende Synthese dieser Disziplinen erfordert, erfolgt dies in dieser Lehrveranstaltung, deren Kernstück die Regionalwissenschaftliche Exkursion ist. Sie knüpft an die Darstellung der Konzepte zur Wissensintegration im Modul M1 an. Vor und während thematisch ausgerichteter Exkursionen werden die Grundlagen gelegt, um in einem konkreten Raum durch Synthese separativer Inhalte die Strukturen und Prozesse fachübergreifend zu erkennen und zu analysieren. Es ergeben sich konzeptionelle Konsequenzen für den regionalwissenschaftlichen Ansatz sowie die räumlichen Planungen, die anhand konkreter Beispiele diskutiert werden. 

Schwerpunkte bilden darüber hinaus Diskussionen über den Einflussfaktor „Interkulturalität“, über Konvergenzen und Unterschiede zu vergleichbaren Orten in den Herkunftsländern der Studierenden sowie über Möglichkeiten und Grenzen von Transfer und Adaptation planerischer Prozesse und Lösungsansätze.

Die Veranstaltung besteht aus drei aufeinander abgestimmten Teilen:

  • ein Vorbereitungsseminar vor der Exkursion, in welchem die theoretischen und allgemeinen Grundlagen vermittelt werden und die technischen Fragen der Exkursion besprochen werden,
  • eine Regionalwissenschaftliche Exkursion von ca. 5 Tagen Dauer,
  • ein Nachbereitungsseminar nach der Exkursion, in welchem, anknüpfend an die Inhalte des Vorbereitungsseminars, die Schritte der räumlich-fachlichen Synthesen rekapituliert und die Methoden diskutiert werden.