Aktuelle Publikationen des IfR

Vogt, Joachim; Böhnke, Denise; Norra, Stefan

 

Ein landeskundlicher Führer zu bekannten und weniger bekannten Exkursionszielen

Wer sagt, dass der Karlsruher Raum keine Geheimtipps zum Erleben der Landschaft mehr bietet? Der von einem interdisziplinären Autorenteam zusammengestellte Exkursionsführer des Regionalwissenschaftlichen Fachverlags beweist das Gegenteil: 14 Exkursionen in und um Karlsruhe warten auf ihre Entdecker! Ob per pedes, mit dem Rad, per Bahn oder Pkw: Alle sind mit viel Bildern, Text und Karten ausführlich beschrieben, inklusive der Anreise. Selbst Hinweise zu Kinderwageneignung sind zu finden. Jede Exkursion bietet einen Einstieg in ein Thema und einen Landschaftsraum, der durch andere Exkursionen des vorliegenden Bandes und eigene Erkundungen ergänzt werden kann. Und für jeden ist etwas dabei: Für Eltern mit ihren Kindern, für Schüler und Schülerinnen, für Studierende und für alle an der Landschaft um Karlsruhe interessierten Menschen unterschiedlicher Bildungsvoraussetzungen.

Vogt, Joachim (Hrsg.); Burger, Didier (Hrsg.); Buttschardt, Tillmann K. (Hrsg.); Megerle, Andreas (Hrsg.)
Regionalwissenschaftlicher Fachverlag; 272 Seiten; 17,80 Euro

 

Strategien und Instrumente für Entscheidungsträger

LUMASEC (Land Use Management for Sustainable European Cities) ist ein URBACT Projekt, das zum Ziel hat, den strategischen und operativen Handlungsspielraum von Flächenmanagement für europäische Städte aufzuzeigen.

Das vorliegende Handbuch präsentiert die Ergebnisse des Projektes zum Thema nachhaltiges Flächenmanagement, das sich zwischen September 2008 und Mai 2010 mit Stadtentwicklung im Zusammenhang mit urban sprawl und Brachflächen beschäftigte. Ziel war es Attraktivität und Nachhaltigkeit zu steigern – zwei der wichtigsten Themen bei der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit europäischer Städte und Stadtregionen.

Dabei konzentriert sich das Handbuch sowohl auf die strategische Ebene (Planungsmethoden, Kontrollinstrumente) als auch auf die operative Ebene (Aktionspläne, Fallstudien) mit dem Ziel, Methoden und praktische Handlungsempfehlungen zu geben.

 

Engelke, Dirk; Vancutsem, Didier (Hrsg.)
Cerema (Ehemals Certu), 112 Seiten, 20,00 €

 

Weitere Informationen:

PROmoting Sustainable Inner urban DEvelopment

European spatial development has been affected for over 150 years by a significant increase in settled areas. This increase has to some extent resolved conflicts between competing needs for land and soil resources.

Over 50% of existing buildings and infrastructure were built during the last 50 years. This has led to i.a. the destruction of natural landscapes, highly fertile land being used for non-agricultural purposes and increases in both traffic and per capita energy needs. As a result spatial development in European cities is increasingly focusing on inner urban development and using potential in settled areas as opposed to development of greenfield areas.

 

Konzept und Praxisbeispiele

Eine positive Weiterentwicklung des Stadtparkgedankens beinhaltet die Verbesserung hauptsächlich des Angebotes, das Begegnungen mit sich selbst, anderen Menschen und der Natur gestattet. Das Pflanzeninventar spielt dabei eine wichtige, leider oft zu wenig beachtete Rolle. Bei der Verbesserung dieses Angebotes ist besonders auf die Bedürfnisse der wachsenden demographischen Gruppe der Alten, Singles und Menschen mit Migrationshintergrund zu achten, aber auch die Familien, die Kinder und die Jugendlichen sind im Blick zu behalten.
Der neue Grünflächentyp des Nachhaltigen Stadtparks kann dazu beitragen, soziale oder gestalterische Problemgebiete aufzuwerten, eine neue Wohnumfeldgestaltung anzuregen, vorhandene monofunktionale Grünanlagen in erlebnisreiche und multifunktionale Flächen umzuwandeln und damit Naturgeschehen und Sinneserfahrungen in der Stadt erlebbar machen. Er ist komplementär zum städtebaulichen Leitbild der Nachverdichtung konzipiert. Er kann ein Nachnutzungskonzept für Flächen der zeitlich begrenzten Gartenschauen darstellen.
Zur Realisierung von Nachhaltigen Stadtparks sind interessierte und angesprochene Akteure einer Stadt aufgefordert, ihn lokalspezifisch zu gestalten. Innerhalb der Kommunalverwaltung sind es nicht nur die Grünflächenämter, sondern auch andere Ämter wie Stadtplanungs-, Gesundheits-, Schul- und Verkehrsämter, die gefordert sind und ihrerseits von den Nutzungsmöglichkeiten des Parks profitieren können. Die Bürgerschaft ist gefragt, ihren Park mitzugestalten und durch Nutzung in Besitz zu nehmen. Das Konzept des Nachhaltigen Stadtparks ist geeignet, die Nutzungsansprüche und Beteiligungen, die aus der Bevölkerung und ihren Organisationen erwachsen, aufzunehmen und zu fördern.

Lein-Kottmeier, Gesa; Ostmann, Axel; Vogt, Joachim (Hrsg.)
Regionalwissenschaftlicher Fachverlag; 148 Seiten; 18,00 Euro.

 

In einem Forschungsprojekt der IHK Karlsruhe und des Instituts für Regionalwissenschaft wurden die Fusionen von Landesunternehmen in Baden-Württemberg untersucht. Die Ergebnisse sind als Diskussionspapier zur Regionalenwicklung publiziert und können im IfR gegen Erstattung einer Versandkostenpauschale von 5,– Euro bezogen werden:

Jehle, Stefan
Diskussionspapier zur Regionalentwicklung; Karlsruhe 2005; 181 Seiten; 5,00 €