Willkommen am IfR

Herzlich Willkommen auf der Seite des Instituts für Regionalwissenschaft! Erfahren Sie hier mehr über unsere Arbeit in der Stadt- und Regionalforschung, mit der sich das IfR aktiv an der Ausgestaltung von gerechten Städten, Regionen und Stadtzukünften beteiligt.

PlanungChatGPT/DALL-E3
Neuer Artikel: “Disaster risk reduction in Chile”

Der im Journal Planning Practice and Research veröffentlichte Artikel „Disaster risk reduction in Chile: a typology of planning action” von Larissa Brandenstein untersucht, welche Maßnahmen zur Risikoreduktion von Stadtplaner*innen im katastrophengefährdeten Chile unter Bedingungen institutioneller Fragmentierung, Zentralisierung, knapper Ressourcen und des Einflusses wirtschaftlicher Akteure entwickelt und umgesetzt werden. Auf Basis qualitativer Interviews entwickelt die Autorin fünf Handlungstypen (Civic Caregiver, Loyal Leader, Resilient Firefighter, Strategic Professional, Transformative Idealist), die sich in unterschiedlicher Ausprägung vor allem der Stärkung der community resilience, der Umsetzung baulicher Maßnahmen, der unmittelbaren Katastrophenhilfe sowie der individuellen als auch organisationalen Weiterentwicklung widmen.

Zur Publikation
PREFIGURE in Thessaloniki: Housing- und Energie-Themen, Workshops, Diskussionen; Corner-Tour-Gelbkreis.IfR
corner in Thessaloniki

Vom 24. bis 29. April 2026 bringen IfR und ITAS corner <Science> to meet you! mit dem PREFIGURE‑Projekt, für eine Woche voller Forschungs‑ und Lehraktivitäten nach Thessaloniki. Interaktive und interdisziplinäre Formate zu bringen aktuelle Herausforderungen rund um Wohnen und Energie in den Fokus. Geplant sind u. a. Diskussionsrunden, Workshops, interaktive Mapping‑Sessions, Fokusgruppen. Auch die Videoinstallation WE DON'T HAVE CHERRIES ist in Thessaloniki zu sehen.

Höhepunkt des Events ist die öffentliche Diskussion „Housing in Crisis: From ‘There Is No Alternative’ to Housing in Thessaloniki“ am Samstag, 25. April 2026 mit Wissenschaftler:innen und Akteur:innen aus der Zivilgesellschaft. Ziel der Woche ist es, gemeinsam Wissen für gerechtere und nachhaltigere urbane Zukünfte zu entwickeln.

zur Veranstaltung
PREFIGURE in Thessaloniki: Exploring the Housing-Energy Nexus

Vom 24. bis 30. April wird corner gemeinsam mit dem ITAS, der Aristoteles-Universität und der Europäischen Universität EPICUR und dem Institut für Regionalwissenschaft in Thessaloniki sein. Eine Woche lang kommen auch dort in unserem mobilen Labor für transformative Stadtforschung corner wieder Wissenschaftler*innen, Studierende und Interessierte zusammen. Es wird reichlich Gelegenheit zur öffentlichen Diskussion und zum Wissensaustausch zu den drängenden Fragen rund um die Themen Klima, Energiekrise und Wohnen für eine inklusive und nachhaltige Zukunft geben. Den Höhepunkt bildet die Veranstaltung „Housing in Crisis: From 'There Is No Alternative' to Housing in Thessaloniki“ am 25. April 2026.

Veranstaltungsplakat mit Tourdaten: Städte <s> Europa-Tour, u.a. Sofia, Thessaloniki, Barcelona, København, Amsterdam, Karlsruhe, Tallinn, Deutschland, Estland.IfR
corner auf großer Europa-Tour

Gemeinsam mit dem EU-Forschungsprojekt PREFIGURE ist unsere Wissenstransfer-Infrastruktur corner diesen Sommer auf Tour durch sieben europäische Städte.
Mit dabei sind Inhalte aus dem Projekt, das vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordiniert wird und den Zusammenhang zwischen der Wohnungs- und Energiekrise verdeutlicht.
In PREFIGURE untersuchen acht Partner aus wissenschaftlichen und nicht wissenschaftlichen Einrichtungen Prototypen des Wandels einer sozial-gerechten Energieversorgung im Mietwohnungsbestand.
Auf der Tour macht corner in Sofia, Thessaloniki, Barcelona, Amsterdam, Kopenhagen, bei uns in Karlsruhe und in Tallinn halt.

Mit unseren Partnern vor Ort und weiteren Projektbeteiligten wird es wieder öffentliche Veranstaltungen zum Thema geben und Gelegenheit zum Austausch an den jeweiligen Standorten.

Podcast Episode
Beyond Neoliberal Urbanism?

Our scientist Aysegul Can can be heard in a podcast: Are we witnessing a new conjuncture in urbanism? This podcast episode explores whether authoritarian neoliberalism is giving rise to a more overtly illiberal model of urban governance. While neoliberalism has long contained authoritarian elements—from Pinochet to Thatcher—today’s context may signal a shift. Earlier phases relied on technocratic market rule, framed through sustainability, participation and consensus. Emerging urban projects, however, appear less concerned with markets, climate action or democratic norms, prioritising large-scale real estate ventures despite social and ecological costs. Hosted by Gareth Fearn with Jason Luger, Miklós Dürr, Aysegul Can and Oksana Zaporozhets, this episode concludes a three-part series on authoritarian neoliberal urbanism.

zur Podcastfolge
Secure your spotEpicur
Transformative Cities Talks

Join the Transformative Cities lecture series by the EPICUR European University Alliance and explore how leading scholars from partner universities address today’s most pressing urban challenges. Through an interdisciplinary lens, the series examines climate change, sustainable development, socio-ecological justice, and emerging post-neoliberal models, including land financialization and energy communities. Hosted by the Karlsruhe Institute of Technology with partners in Thessaloniki, Strasbourg, Freiburg, and Vienna, the hybrid lectures invite participants to reflect, connect, and shape resilient urban futures.

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FachzeitschriftLarissa Brandenstein (IfR)
Neue Publikation in der PLANERIN

In der Dezemberausgabe der PLANERIN ist der Beitrag „Freiburgs neue Stellplatzsatzung: Stellplatzkonzepte – Schlüssel für eine integrierte und kostengünstige Wohnraumentwicklung“ erschienen. Darin analysiert unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Larissa Brandenstein gemeinsam mit Dr. Peter Schick (Stadt Freiburg) die Reduktion von Pkw-Stellplätzen in Wohnbauprojekten zugunsten nachhaltiger Mobilitätsformen und geringerer Baukosten. Zudem wird das methodische Vorgehen bei der Neuverfassung der kommunalen Stellplatzsatzung vorgestellt, die im Juli 2025 vom Freiburger Gemeinderat beschlossen wurde und inzwischen als Grundlage für alle neuen Wohnbauprojekte dient.

Zur Ausgabe
AusstellungJohanna Mensch (IfR)
Rückblick der Vernissage der Ausstellung Nahaufnahme: Südstadt

Die Vernissage unserer Ausstellung „Nahaufnahme: Südstadt“ am 09.01.26 war ein voller Erfolg. Zu sehen waren die Arbeiten von acht Masterstudierenden der Regionalwissenschaft/ Raumplanung am KIT. Die angehenden Stadtforscher:innen erstellen im Rahmen des Seminars „Sensing Space: Erkundung und Analyse des städtischen Raumes“ im Wintersemester 25/26 ihr individuelles Erkundungs-Logbuch. Darin erforschen sie die Karlsruher Südstadt aus Perspektiven, die spielerisch Zugang zu emotionalem Wissen schaffen und Unsichtbares sichtbar werden lassen. Im Rahmen der interaktiven Ausstellung werden auch kleine Erhebungen durchgeführt, alle Besucher:innen können vor Ort mit ihrem persönlichen Stadtwissen zu Datensätzen zu den Themen Stadtmobiliar, Visuelle Kommunikation, Jugendräume und Verkehrssicherheit in der Südstadt beitragen. Wer im Anschluss Lust hat auf eine eigene Erkundung, kann sich am Eingang ein Erkundungs-Toolkit in Form eines Mini-Zines mitnehmen. Wir freuen uns über diese gelungene Kooperation von GEDOK und Institut für Regionalwissenschaft und bedanken uns bei allen Ausstellungsbesucher:innen für ihr Interesse.

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VortragssaalGIZ
Deutsch-Französisches Kolloquium zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit am 08. und 09. Dezember 2025 im TRIANGEL in Karlsruhe

Das Kolloquium, organisiert von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), brachte die französischen Interministeriellen Delegation für Unterkunft und Zugang zu Wohnraum (DIHAL) und das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) sowie Expert:innen aus Frankreich und Deutschland zusammen, um innovative Ansätze zur Bekämpfung von Wohnungslosigkeit zu diskutieren. Unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Carolin Seiberlich unterstützte das Kolloquium in der Organisation und stellte erste Forschungserkenntnisse zur kooperativen Wohnraumakquise in Karlsruhe, die im Rahmen des EU-Horizon Projektes PREFIGURE gewonnen werden konnten, vor.

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Präsentierende Person steht rechts neben Laptop vor der Präsentation “Zukunftsbilder”.Lea Bauer (IfL)
Tagung Visuelle Geographien und Zeit

In Leipzig fand Ende November die 2. Jahrestagung des Arbeitskreises „Visuelle Geographien“ statt. Unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Anna-Barbara Grebhahn präsentierte dort „Zukunftsbilder - Imaginationen von Stadträumen der Zukunft“. Der Vortrag bot Einblicke in eine im Rahmen des Projekts „Zukunftsbilder“ entwickelte visuelle Methode.

Thema der Tagung war die Beschäftigung der Geographie mit Fragen rund um Zeit. Vorträge und Workshop knüpften unter anderem an an die Frage: „Wie können visuelle Geographien Antworten auf Themen im Schnittfeld von Raum und Zeit finden?“. Neben wissenschaftlichen Vorträgen waren erneut auch praktische Workshops Teil des Tagungsprogramms.

Das Projekt Zukunftsbilder ist aus zivilgesellschaftlichem Engagement heraus entstanden. Beteiligt an der Organisation der Workshops sowie einer Ausstellung zum Projekt im Mai 2025 waren unter anderem das Institut für Regionalwissenschaft und Kiezblocks Karlsruhe.

Infos und Programm
Text auf dem Bild: Hinweis auf weitere Infos, Aktivitäten und Berichte des Instituts, verlinkt zum IfR-Blog.IfR
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