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Regionaler Forschungsschwerpunkt Europa

Spätestens seit dem Ende des kalten Krieges vor zwei Jahrzehnten befinden sich weite Teile Mittel- und Osteuropas in einer Vielzahl gesellschaftlicher, ökonomischer und ökologischer Transformationsprozesse. Diese sind in ihrer Richtung und Geschwindigkeit sehr heterogen.

Zugleich ist auch West-Europa zunehmend demographischen, wirtschaftlichen und ökologischen Transformationsprozessen unterworfen. Die Grenzen zwischen unterschiedlichen Arten von Transformation in Europa werden zunehmend undeutlicher.

 

Der Regionale Forschungsschwerpunkt Europa verknüpft diese Vielzahl paralleler und sich überlagernder Transformationsprozesse. IfR und ISL beschäftigen sich mit den regionalwissenschaftlichen und raumplanerischen Herausforderungen und Handlungsspielräumen zur Gestaltung dieser Prozesse in Europa. Hierbei wird ganz bewusst keine künstliche Trennung zwischen westeuropäischen und osteuropäischen Transformationsprozessen vorgenommen. Vielmehr werden Transformationsprozesse auf ihre jeweiligen regionalspezifischen Ursachen und Folgen hin untersucht.

 

 

Thematisch umfasst der Regionale Forschungsschwerpunkt Europa daher insbesondere

 

  • die Anpassung regionaler Infrastruktursysteme an klimatologische und demographische Veränderungen,
  • die Ursachen und Auswirkungen von demographischen und Migrationsprozessen für Regionen in Europa,

  • die Transformation von Wirtschafts- und Verkehrsstrukturen in Europa und

  • die regional- und städtebauplanerischen Fragestellungen welche sich aus diesen Transformationsprozessen ergeben.

Der Regionale Forschungsschwerpunkt Europa ist eng gekoppelt mit den thematischen Forschungsfeldern Transformation von Umwelt und Ressourcen, Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft, Methoden-Integration, Landes- und Regionalplanung sowie Kommunales Management und Städtebau.

Talsperre Forbach