Methode zur Analyse von raumrelevanten Prozessen in Entwicklungsländern. Das Beispiel des Küstenraumes von Benin (2010)

  • Ansprechpartner:

    Sèmadégbé Oscar Teka

  • Endtermin:

    2010

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»Eine Zivilisation, die sich dafür entscheidet, die Augen vor ihren drängendsten Problemen zu verschließen, ist eine beschädigte Zivilisation.«
Aimé Césaire

»Die Afrikanerinnen und Afrikaner kennen ihre eigenen Probleme nur zu gut … Eine Reflektion ohne Selbstgefälligkeit über unsere Situation wird uns ermöglichen, Lösungen für die Übel zu finden, die auf unserem Kontinent fortbestehen … Machen wir es uns zur Aufgabe, nicht nur die Armut zu ‚reduzieren‘, sondern auch aufzuhören, sie zu produzieren. Das ist die nachhaltige Entwicklung.«
Albert Tévoedjrè

In Entwicklungsländern und insbesondere in tropischen Entwicklungsländern ist ein dauerhafter Mangel raumbezogener Daten zu konstatieren, der die Umsetzung von unterschiedlichen Maßnahmen in bestehende soziale, ökonomische und ökologische Systeme erschwert sowie die Abschätzung künftiger Risiken behindert. Küstenräume
sind aufgrund natürlicher sowie sozioökonomischer Faktoren besonders vulnerable Räume. Da sie eine besonders hohe Entwicklungsdynamik aufweisen, besteht die besondere Notwendigkeit einer Beeinflussung der räumlichen Prozesse und der frühzeitigen Gegensteuerung bei erwarteten Risiken. Die vorliegende Arbeit zielt darauf, anhand des Beispiels der Küstenzone Benins in Westafrika eine solche Methode zu entwickeln und anzuwenden, um damit raumrelevante sozioökonomische und ökologische Prozesse in Entwicklungsländern mit begrenzten finanziellen Mitteln erfassen zu können.

 

 

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