Institut für Regionalwissenschaft

Regionalwissenschaftliche Fachbibliothek

Campus Süd, Gebäude 10.50, Raum 315
BS

Auch in Zeiten zunehmender Nutzung des www in der Wissenschaft sind Fachbibliotheken unentbehrliche Hilfsmittel für wissenschaftliches Arbeiten.

Das Institut für Regionalwissenschaft unterhält und betreut eine der größten regionalwissen-schaftlichen Fachbibliotheken Europas. Als Teil der KIT-Bibliothek wird in ihr die seit Begründung der Regionalwissenschaft erschienene grundlegende Fachliteratur systematisch gesammelt.

Schwerpunkte sind die allgemeine Regionalwissenschaft sowie die wichtige Fachliteratur zu den speziellen Bedingungen in Entwicklungs-, Transformations- und Schwellenländern. Dem Verständnis der Regionalwissenschaft als Grundlage für räumliche Planungen werden auch Dokumente der sogenannten „grauen Literatur“, das sind unveröffentlichte und schwer zugängliche Dokumente, gesammelt. Dazu gehört eine umfangreiche Plansammlung mit Plänen und Programmen aller Planungsebenen. Sie enthält nicht nur aktuelle, sondern auch planungsgeschichtlich bedeutsame Dokumente. Der Bestand zum Städtebau ist ebenso historisch aufschlussreich. Er gründet auf der Bibliothek des ersten deutschen Lehrstuhles für Städtebau, den Reinhard Baumeister seit 1862 innehatte und bildet alle Phasen von Bestandesschwerpunktsetzungen und auch Säuberungen ab, die in den zurückliegenden 150 Jahren erfolgt sind.

Es ist eine Präsenzbibliothek mit Arbeitsplätzen für Benutzer und damit ein zu den Leihbibliotheken (KIT-Zentralbibliothek) komplementärer Bibliothekstyp. Dadurch können Wissenschaftler und Studierende davon ausgehen, dass der Bibliotheksbestand tatsächlich auch immer nutzbar ist. Ausleihen außer Haus sind daher nur kurzfristig und in begründeten Ausnahmefällen möglich.

Die Recherche im Bestand erfolgt über die KIT-Bibliothek.

Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.30 Uhr. Aufgrund der Corona-Pandemie ist gegenwärtig die Nutzung eingeschränkt, sie ist jedoch weiterhin möglich.