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Räumliche Informationsverarbeitung in der Regionalwissenschaft I

Räumliche Informationsverarbeitung in der Regionalwissenschaft I
Typ: Vorlesung (V) + Übung (Ü)
Lehrstuhl: KIT-Fakultät für Bauingenieur-, Geo- und Umweltwissenschaften
Semester: Wintersemester
Ort: Gebäude 10.50, Raum 407

Zeit: Donnerstags
15:45 - 17:15 wöchentlich: Übung
17:30 - 19:00 wöchentlich: Vorlesung
Dozent: Prof. Dr. A. Braun
SWS: 2+1
ECTS: 4
LVNr.: 6327018 und 6327019

Weitere Informationen zum Modul

Voraussetzungen für das Modul:

Es handelt sich um ein grundlegendes Modul, das zentrale Arbeitstechniken der räumlichen Informationsverarbeitung in der Regionalwissenschaft vermittelt. Daher sind keine über die allgemeinen Voraussetzungen zum Studium (Raumwissenschaftlicher Bachelorstudiengang mit den Grundlagen der Kartographie, Grundlagen der elektronischen Datenverarbeitung, Arbeiten mit gängigen PC-Betriebssystemen) hinausgehenden Vorkenntnisse erforderlich.

Lern- und Kompetenzentwicklungsziele des Moduls:

Die Studierenden lernen im Modul den Umgang mit topographischen und thematischen Karten, Fernerkundungsdaten und Geoinformationssystemen. Das Modul legt sehr viel Wert auf die praktische Anwendung und das Entwickeln von Problem lösungskompetenz. Daher ist die Trennung in Vorlesung und Übung nicht stringent, sondern fließend. Sehr früh wird damit begonnen, in der OpenSource GIS Software QGIS mit Geo- und Fernerkundungsdaten zu arbeiten. Ziel ist es, regionalwissenschaftliche Probleme bzw. Fragestellungen anhand von Geo- und Fernerkundungsdaten in QGIS selbst analysieren und beantworten zu können. Der Umgang mit Karte und Kompass wird gezielt geübt, wobei diese Übung mit dem „Praktikum Regionale Ökologie“ (freiwillige Ergänzungsveranstaltung) kombiniert wird.

Inhalt des Moduls:

Es werden zum einen grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit Karte, Kompass, Fernerkundungsdaten und Geoinformationssystemen vermittelt, vor allem aber Problemlösungskompetenzen für Standardprobleme der Raumplanung und Regionalwissenschaft. Das sind zum Beispiel die Standortsuche, Trassenplanung und -vergleiche, Analyse der Landnutzungsstruktur, Änderungsanalysen. Pendlerstromanalysen. Auf das Entwickeln von Fähigkeit zur informativen und ansprechenden Darstellung wird gezielt geachtet.

Studien- und Prüfungsleistungen für das Modul:

Der Lernerfolg wird durch eine mündliche, computergestützte Prüfung nach dem Ende des zweiten Semesters nachgewiesen. Während dieser Prüfung bearbeiten die Studierenden einen ihnen unbekannten Datensatz, wobei sie Analysen durchführen, die während beider Semester geübt wurden. Da die erlernten Fähigkeiten schnell zunehmen, vor allem aber aufeinander aufbauen ist eine konsequente Teilnahme unabdingbar. Aus diesen Gründen sind ferner folgende Prüfungsvorleistungen für die Zulassung zur Prüfung erforderlich:

Erreichen von 50% der Punkte der Übungsaufgaben im Semester I

und

Erreichen von 50% der Punkte der Übungsaufgaben im Semester II.