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Rocío Juliana Herrera
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+49 (0)721-608-46336
(Mo–Fr 8.30–12.00 Uhr und 14.00-16.30 Uhr,
Mi vormittag keine Sprechstunde)

Allgemeine Informationen

Informationen rund ums Studium in Deutschland (deutsch und englisch)

Was Studierende wissen sollten (deutsch)

Student Handbook (auf Englisch)

Online-Beiträge rund um das KIT (Mediathek)

Studienaufbau und Lehrinhalte

Das Masterprogramm „Regionalwissenschaft/Raumplanung“ ist als Vollzeitstudium angelegt und der Studienaufwand wurde nach dem einheitlichen europäischen Kreditpunktesystem (European Transfer Crediting System, kurz ECTS) bewertet. In den vier Semestern der Regelstudienzeit sind Veranstaltungen und Projekte im Umfang von 120 ECTS-Punkten zu absolvieren, was einem Durchschnitt von 30 ECTS-Punkten pro Semester entspricht. 1 ECTS-Kreditpunkt entspricht einer Arbeitsbelastung, also einem Gesamtzeitaufwand von 30 Stunden, der sich aus Präsenzstudienzeit in den Lehrveranstaltungen und Selbststudienzeit zusammensetzt.

Methodische Seminare zu Arbeits-, Präsentationstechniken und Methodologie ergänzen das regionalwissenschaftliche Lehrangebot und vermitteln wichtige Zusatzkompetenzen.

 

Organisation des Studiengangs

Vorlesungen, Seminare, Übungen und Kolloquien bringen den Studierenden die theoretischen Grundlagen und die Methoden der Regionalwissenschaft bei. Ziele, Instrumentarium und Probleme der Raumplanung werden ebenfalls dargestellt, dafür wird die Situation in Chile und in Deutschland mit zahlreichen internationalen Beispielen verglichen.

 

Wegen der geringen Anzahl der Studienplätze ist die Anzahl der Studierende pro Dozent niedrig; dadurch ist eine stete Partizipation der Studierenden möglich. Sie sind dazu aufgefordert, Theorien und praktische Fallbeispiele kritisch zu hinterfragen.

 


Wissenschaftliche Projekte

Studienbegleitend während der gesamten vier Semester des Masterstudiums erstellen die Studierenden zwei selbstständige wissenschaftliche Arbeiten.  In diesen Projekten werden die Inhalte, Methoden und Theorien der Regionalwissenschaft und der Raumplanung auf eine konkrete Fragestellung angewandt, diskutiert und weiter entwickelt. Dabei werden die Studierenden von einem Mitarbeiter individuell betreut; im Rahmen eines Seminars stellen sie regelmäßig den Stand ihrer Arbeit vor.

 

Im ersten und zweiten Semester wird das Studienprojekt entwickelt, bearbeitet und präsentiert; es handelt sich im wissenschaftlichen Verständnis um einen „State-of-the-art-Artikel“, also eine Darstellung des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes zu einem definierten Thema. Dabei werden die offenen Forschungsfragen und möglichen Forschungsmethoden dargestellt. Diese bilden die Grundlage des Masterprojekts, das im dritten und vierten Semester erfolgt.

 

Im Unterschied zum Studienprojekt ist für das Masterprojekt eine empirische Feldforschung obligatorischer Bestandteil. So können die Studierenden wertvolle Praxiserfahrung in ihrem zukünftigen Berufsfeld sammeln. Der mindestens vierwöchige Feldforschungsaufenthalt findet in Lateinamerika, vorzugsweise in Chile, statt.

 


Regionalwissenschaftliche Exkursion

Ebenfalls zur praktischen Anwendung des Wissens und zur fachübergreifenden Synthese dient die Regionalwissenschaftliche Exkursion. Bei dieser mehrtägigen Veranstaltung erfahren die Studierenden die Konflikte in der Raumnutzung und die Lösungsansätze der Raumplanung in einem europäischen Kontext.

 


Praktikum

Die vorlesungsfreien Zeiten zwischen 1. und 2. Semester und 2. und 3. Semester bieten die Gelegenheit zu studienbegleitenden Praktika z. B. in deutschen oder chilenischen Behörden, Unternehmen oder Einrichtungen der Entwicklungszusammenarbeit.


Brückenmodul

Der Masterstudiengang Regionalwissenschaft/Raumplanung ist konsekutiv für raumwissenschaftliche und planungswissenschaftliche Studiengänge. Angesichts der Vielfalt der Studiengänge, die im internationalen Kontext dazu zu rechnen sind, können sie nicht abschließend aufgezählt werden. Die Unterschiedlichkeit, insbesondere die unterschiedliche Gewichtung von Theorie und Praxis, von wissenschaftlichen Grundlagen und Planungspragmatismus, führt jedoch dazu, dass nach dem Bachelorstudiengang zuweilen Grundlagen fehlen oder zu schwach vorhanden sind, welche zu Beginn des Masterstudiengangs vorausgesetzt werden.

 

Um Bewerberinnen und Bewerbern dennoch einen erfolgreichen Einstieg in den Masterstudiengang Regionalwissenschaft/Raumplanung zu ermöglichen, ist auf Empfehlung einer Akkreditierungskommission ein Brückenmodul geschaffen worden, in welchem die Einstiegsvoraussetzungen des Masterstudienganges individuell konkretisiert werden. Es findet jährlich vor Beginn des Masterstudiums im September statt. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird Hilfestellung dabei gegeben, die fehlenden Grundlagen nachzuholen.

 

Das Ergebnis des Brückenmoduls ist ein fachlich und methodisch erweiterter Horizont, insbesondere in Bezug auf wissenschaftliches Arbeiten und wissenschaftliches Planen. Ferner erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine fachliche Empfehlung darüber, wann und mit welchen Schritten in den Masterstudiengang Regionalwissenschaft/Raumplanung einzusteigen ist, damit dieser erfolgreich absolviert werden kann.

Studienverlauf

 

Der Studiengang ist in verschiedene Module (Pflicht- und Wahlpflichtmodule) gegliedert.

 

Pflichtmodule CM1–CM6 sowie CM8–CM10 und CM20: diese sind von allen Studierenden im deutsch-chilenischen Masterprogramm Regionalwissenschaft/Raumplanung zu belegen.

Wahlpflichtmodule CM7 sowie CM11–CM19 bzw. weitere UdeC-Module: von diesen müssen alle Studierenden im deutsch-chilenischen Masterprogramm Regionalwissenschaft/Raumplanung zwei Module belegen.

 

 

Studienaufbau Dualer Master