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Gundula Marks
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Allgemeine Informationen

Informationen rund ums Studium in Deutschland (deutsch und englisch)

Was Studierende wissen sollten (deutsch)

Student Handbook (auf Englisch)

Online-Beiträge rund um das KIT (Mediathek)

Studienaufbau und Lehrinhalte

Das Masterprogramm „Regionalwissenschaft/Raumplanung“ ist als Vollzeitstudium am KIT angelegt und der Studienaufwand wurde nach dem einheitlichen europäischen Kreditpunktesystem (European Transfer Crediting System, kurz ECTS) bewertet. In den vier Semestern der Regelstudienzeit sind Veranstaltungen und Projekte im Umfang von 120 ECTS-Punkten zu absolvieren, was einem Durchschnitt von 30 ECTS-Punkten pro Semester entspricht. 1 ECTS-Kreditpunkt entspricht einer Arbeitsbelastung, also einem Gesamtzeitaufwand von 30 Stunden, der sich aus Präsenzstudienzeit in den Lehrveranstaltungen und Selbststudienzeit zusammensetzt.

 

Lehrveranstaltungen

Vorlesungen,  Seminare, Übungen und Kolloquien bringen den Studierenden die theoretischen Grundlagen und die Methoden der Regionalwissenschaft bei. Ziele, Instrumentarium und Probleme der Raumplanung werden dargestellt, die Situation in Deutschland mit zahlreichen internationalen Beispielen verglichen.

Methodische Seminare zu Arbeits-, Präsentationstechniken und Methodologie ergänzen das regionalwissenschaftliche Lehrangebot und vermitteln wichtige Zusatzkompetenzen.

 

Dank der niedrigen Studierendenzahlen ist eine stete Partizipation der Studierenden möglich. Sie werden dazu aufgefordert, Theorien und praktische Fallbeispiele kritisch zu hinterfragen. Darüber hinaus lässt die kleine Gruppe Studierender eine hervorragende Betreuung zu.

 


Wissenschaftliche Projekte

Studienbegleitend während der gesamten vier Semester des Masterstudiums erstellen die Studierenden zwei selbstständige wissenschaftliche Arbeiten.  In diesen Projekten werden die Inhalte, Methoden und Theorien der Regionalwissenschaft und der Raumplanung auf eine konkrete Fragestellung angewandt, diskutiert und weiter entwickelt. Dabei werden die Studierenden von einem Mitarbeiter individuell betreut; im Rahmen eines Seminars stellen sie regelmäßig den Stand ihrer Arbeit vor.

 

Im ersten und zweiten Semester wird das Studienprojekt entwickelt, bearbeitet und präsentiert; es handelt sich im wissenschaftlichen Verständnis um einen „State-of-the-art-Artikel“, also eine Darstellung des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes zu einem definierten Thema. Dabei werden die offenen Forschungsfragen und möglichen Forschungsmethoden dargestellt. Diese bilden in der Regel die Grundlage des Masterprojekts, das im dritten und vierten Semester erfolgt.

 

Im Unterschied zum Studienprojekt ist für das Masterprojekt eine empirische Feldforschung obligatorischer Bestandteil. So können die Studierenden wertvolle Praxiserfahrung in ihrem zukünftigen Berufsfeld sammeln. Der mindestens vierwöchige Feldforschungsaufenthalt findet im Ausland statt: Studierende aus Entwicklungs- und Schwellenländern wählen in der Regel ein Forschungsgebiet in ihrem jeweiligen Herkunftsland; Studierende aus Deutschland und anderen entwickelten Ländern forschen in einem Entwicklungs- oder Schwellenland.

 


Regionalwissenschaftliche Exkursion

Ebenfalls zur praktischen Anwendung des Wissens und zur fachübergreifenden Synthese dient die Regionalwissenschaftliche Exkursion. Bei dieser mehrtägigen Veranstaltung erfahren die Studierenden die Konflikte in der Raumnutzung und die Lösungsansätze der Raumplanung in einem europäischen Kontext.

 


Interkulturelles Seminar

Diese dreitägige Veranstaltung findet im Laufe des ersten Semesters statt, in einem Tagungsort außerhalb Karlsruhe. Sämtliche Kosten werden vom DAAD übernommen.

Durch verschiedene aktive Methoden (Fallstudie, Rollenspiel, Erfahrungsaustausch mit anschließender Präsentation…) entwickeln die Studierenden ihre interkulturelle Kompetenz. Sie bekommen sowohl ein besseres Verständnis ihrer jeweiligen kulturellen Identitäten als auch Einblick in Konflikte und Möglichkeiten, die in einem interkulturellen Lern- und Arbeitsmilieu entstehen können. Methoden zur Konfliktlösung werden beigebracht, insbesondere bezogen auf konkrete Situationen des Lernalltags im Institut. 

 


Praktikum

Es besteht die Möglichkeit zu studienbegleitenden Praktika z. B. in deutschen Behörden, Unternehmen oder Einrichtungen der Entwicklungszusammenarbeit. Insbesondere die vorlesungsfreie Zeit zwischen dem 2. und 3. Semester bietet sich dafür an.

 


Brückenmodul

Der Masterstudiengang Regionalwissenschaft/Raumplanung ist konsekutiv für raumwissenschaftliche und planungswissenschaftliche Studiengänge. Angesichts der Vielfalt der Studiengänge, die im internationalen Kontext dazu zu rechnen sind, können sie nicht abschließend aufgezählt werden. Die Unterschiedlichkeit, insbesondere die unterschiedliche Gewichtung von Theorie und Praxis, von wissenschaftlichen Grundlagen und Planungspragmatismus, führt jedoch dazu, dass nach dem Bachelorstudiengang zuweilen Grundlagen fehlen oder zu schwach vorhanden sind, welche zu Beginn des Masterstudiengangs vorausgesetzt werden.

 

Um Bewerberinnen und Bewerbern dennoch einen erfolgreichen Einstieg in den Masterstudiengang Regionalwissenschaft/Raumplanung zu ermöglichen, ist auf Empfehlung einer Akkreditierungskommission ein Brückenmodul geschaffen worden, in welchem die Einstiegsvoraussetzungen des Masterstudienganges individuell konkretisiert werden. Es findet jährlich vor Beginn des Masterstudiums im September statt. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird Hilfestellung dabei gegeben, die fehlenden Grundlagen nachzuholen.

 

Das Ergebnis des Brückenmoduls ist ein fachlich und methodisch erweiterter Horizont, insbesondere in Bezug auf wissenschaftliches Arbeiten und wissenschaftliches Planen. Ferner erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine fachliche Empfehlung darüber, wann und mit welchen Schritten in den Masterstudiengang Regionalwissenschaft/Raumplanung einzusteigen ist, damit dieser erfolgreich absolviert werden kann.

Studienverlauf

 

Der Studiengang ist in verschiedene Module (Pflicht- und Wahlpflichtmodule) gegliedert.

 

Pflichtmodule M1–M10: diese sind von allen Studierenden im Masterprogramm Regionalwissenschaft/Raumplanung am KIT zu belegen.

Wahlpflichtmodule M11–M20: von diesen müssen alle Studierenden des Masterprogramms Regionalwissenschaft/Raumplanung am KIT weitere zwei Module belegen.


Das aktuelle Modulhandbuch kann im Sekretariat des IfR und unter www.ifr.kit.edu/549.php eingesehen werden.

 

Studienaufbau Internationaler Master