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Gundula Marks
gundula marksEit1∂kit edu
+49 (0)721-608-43632
(Mo–Fr 8.30–13.00 Uhr)

 

 

 

Stipendium

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Jährlich stehen Stipendien für unsere Studierenden zur Verfügung. Darüberhinaus wird der Studiengang vom Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD unterstützt und im Rahmen des Programms für Entwicklungsbezogene Postgraduiertenstudiengänge EPOS gefördert.

Allgemeine Informationen

Informationen rund ums Studium in Deutschland (deutsch und englisch)

Was Studierende wissen sollten (deutsch)

Student Handbook (auf Englisch)

Online-Beiträge rund um das KIT (Mediathek)

Masterprogramm Regionalwissenschaft/Raumplanung am KIT

mit Fokus auf Strategien für unterentwickelte Regionen
In die Wüste schicken

Foto: Joadl, CC-Lizenz, http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/46/Marokko_Wüste_01.JPG?uselang=de (07.07.2014) 

 

  • Abschluss: Master of Science (M.Sc.) im Fach Regionalwissenschaft
  • ECTS Punkte: 120
  • Lehrsprache: Deutsch
  • Anzahl der Studienplätze:  15
  • Regelstudienzeit: 2 Jahre / 4 Semester (Studienaufbau)
  • Beginn: jährlich zum Wintersemester – Vorlesungsbeginn: Mitte Oktober
  • Bewerbungsschluss: 15.07 für Bewerber aus nicht-EU Staaten
                                  30.09 für Bewerber aus der EUund für Ausländer mit deutschem Abitur

Berufs- und Tätigkeitsfelder

  • Öffentliche Verwaltungen in Entwicklungs- und Schwellenländern: Stadt-, Regional-, Umwelt-, oder Verkehrsplanung, Wirtschaftliche Entwicklung, internationale Kooperation
  • Staatliche und nicht-staatliche Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit: Raumplanung, Projektkoordination und –moderation, Begutachtung
  • Private Planungsbüros und Beratungsunternehmen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit: Raumplanung und Begutachtung
  • Forschungseinrichtungen wie Universitäten und Stiftungen: Forschung und Lehre

Zielgruppe

  • Deutsche und ausländische Diplom- und Bachelorabsolventen aus einer Raum- oder Planungsrelevanten Fachrichtung (s. U.)
  • Schwerpunkt: Absolventen aus Entwicklungsländern, die in ihren Heimatländern in der Raumplanung oder in der Entwicklungszusammenarbeit tätig sein wollen
  • Erwünschtes Profil:
    • praktische Erfahrung in den o.g. Tätigkeitsfeldern und/oder in der bisherigen Fachrichtung
    • wissenschaftliche und kritische Denkweise
    • Interesse an transdisziplinärer Arbeit
    • Weltoffenheit und Initiative
  • Deutschkenntnisse (für Nichtmuttersprachler):
    • zum Zeitpunkt der Bewerbung mindestens auf dem Niveau A2 nach dem GER (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen)
    • zur Einschreibung ist die DSH 2 erforderlich (Niveau C1)

Der Masterstudiengang Regionalwissenschaft/Raumplanung am KIT ist kein konsekutiver Masterstudiengang, er baut also nicht auf nur einem klar definierten Bachelorstudiengang auf. In Frage kommen insbesondere Studiengänge wie Raum- und Umweltplanung, Stadtplanung, Städtebau (als Vertieferrichtung von Architektur oder Bauingenieurwesen), Geographie, Ökologie, Soziologie oder Volkswirtschaftslehre. Möglich sind aber auch andere zielführende Studiengänge.

Ziel des Studiengangs

Regionalwissenschaft und Regionalplanung beschäftigen sich mit der Analyse und Lösung von raumbezogenen Problemen vor allem auf regionaler Ebene. Ausbildungsziel des Masterstudiums ist es, die Absolventen zu befähigen, konkrete regionalwissenschaftliche Probleme zu identifizieren und zu analysieren. Außerdem sollen die Absolventen in der Lage sein, geeignete raumplanerische Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen.

Dazu benötigen sie Kenntnisse in der Regionalwissenschaft und ihren Grundlagenwissenschaften Ökologie, Ökonomie und Soziologie, aber auch Kenntnisse von Werkzeugen zur Analyse von regionalen Strukturen, Entwicklungen und Raumnutzungskonflikten.

Die besonderen regionalwissenschaftlichen und regionalplanerischen Probleme in Entwicklungs- oder Schwellenländern, den Herkunftsländern der meisten Studierenden, bilden einen inhaltlichen Schwerpunkt des Studiengangs.

Durch das Studium sollen die Absolventen als Regionalwissenschaftler bzw. Regionalplaner in die Lage versetzt werden, Raumnutzungskonflikte im Kontext gesellschaftlicher, ökologischer und ökonomischer Entwicklungen fachübergreifend zu analysieren, Lösungen zu erarbeiten und mit einem geeigneten Managementinstrumentarium umzusetzen.

Die Absolventen sollten ein kritisches Bewusstsein für regionalwissenschaftliche bzw. planerische Probleme ihrer Heimatländer entwickelt haben. Sie sollten in der Lage sein, die fachübergreifende Komplexität, kausale Wirkungsverflechtungen und die Folgewirkungen der regionalplanerischen Probleme zu erkennen und zu prognostizieren.

In der Analyse der Probleme sollten sie quantitative und qualitative regionalwissenschaftliche Methoden selbständig anwenden können. In der Problemanalyse sollen sie außerdem in der Lage sein, andere Erfahrungen aus unterschiedlichen Regionen kritisch zu beurteilen.

 

Sie sollen sachlich konsistente Lösungen erarbeiten und diese nachvollziehbar, verständlich und adressatenbezogen erläutern können. Schließlich sollen sie Lösungskonzepte partizipativ erarbeiten und vor dem Hintergrund regionaler Gegebenheiten umsetzen können.

Lernbedingungen und –umfeld

Der Masterprogramm Regionalwissenschaft/Raumplanung des IfR bildet Graduierte aus aller Welt und insbesondere aus Entwicklungs- und Schwellenländern aus. Die interkulturell geprägte Lehr- und Lernatmosphäre innerhalb des Studiengangs fördert Teamfähigkeit und Kreativität der Absolventen und bietet die Chance, bereits im Studium internationale Kontakte für die berufliche Zukunft zu knüpfen.

Wegen der gering gesetzten Anzahl der Studienplätze ist die Anzahl der Studierenden pro Dozent ebenfalls niedrig. So wird jedem Studierenden eine individuelle Ausbildung und Förderung in Forschung und Lehre garantiert; die Studierenden werden dazu animiert, in allen Veranstaltungen aktiv teilzunehmen. Sie sind dazu aufgerufen, Theorien und praktische Fallbeispiele kritisch zu hinterfragen.

Die hohe Lehrqualität des Graduiertenprogramms spiegelt sich auch in den KIT-weiten Lehrevaluationen wider, in denen die Lehrveranstaltungen des Masterstudiengangs Regionalwissenschaft/Raumplanung von den Studierenden regelmäßig auf den Spitzenplatz gewählt werden.