Westafrika

Institutsleiter Prof. Dr. Joachim Vogt mit einer Gruppe Einheimischer unter einem Schatten spendenden Schilfdach in Benin.Joachim Vogt

In den Staaten West­afrikas führen natür­liche und anthropogen ver­stärkte Prozesse wie die Deserti­fikation oder die prognosti­zierten Folgen des Klima­wandels zu sozialen Katastrophen wie

  • zunehmend gewaltsam aus­getragenen Land­nutzungs­konflikten,
  • Mangel­ernährung großer Bevölkerungs­gruppen und
  • Migrations­prozessen.

Migrations­prozesse sind in die wirtschaft­lich prosperieren­den Regionen wie die Küsten­zonen und die Metro­polen gerichtet, in denen sich soziale Probleme wechsel­seitig ver­stärken und zu einer dramatisch zu­nehmenden Über­beanspruchung der natür­lichen Ressourcen führen.

Einer der regionalen Forschungs­schwer­punkte ist die Analyse dieser in west­afrikanischen Staaten ab­laufenden Prozesse mit dem Ziel, daraus Instrumente und Methoden der Konflikt­regulation und der räum­lichen Planung abzu­leiten.

Themen des Forschungs­schwer­punktes sind insbesondere

  • die Konflikte in der Meeres­fischerei des Golfes von Benin zwischen den artisanalen und industriellen Fischern und ihre Aus­wirkungen auf Land­nutzungen,
  • sozio­öko­nomische Prozesse und Land­nutzungs­änderungen im Küsten­raum und die resul­tierenden Konflikte,
  • Ressourcen­nutzungen, Ressourcen­über­nutzungen, ihre Ursachen und Folgen
  • Wahr­nehmung und Bewertung von Natur­risiken durch die lokale Be­völkerung und sie sich daraus ergebenden Handlungen,
  • Wirkungen von externen Inter­ventionen auf die Planungen und Maß­nahmen lokaler Akteure.
Institutsleiter Prof. Dr. Joachim Vogt mit einer Gruppe von Kindern vor einem Brunnen bei einer Siedlung in Benin.Joachim Vogt