Projektseminar zur transformativen Stadtforschung im Quartier
Ein Seminar für angehende Stadtforschende
Im Projektseminar zur transformativen Stadtforschung im Quartier starten die Studierenden der Regionalwissenschaft/ Raumplanung ab Mitte April in einen transformativen Lern- und Forschungsprozess. Ideen für eine sozial inklusive Stadtentwicklung werden besprochen, weiterentwickelt und wissenschaftlich untermauert. Der Dialog und die Forschung dazu findet im Stadtraum und mit der Stadtgesellschaft statt.
Zentral im Seminar sind Realexperimente im öffentlichen Raum, die von den Studierenden entwickelt, umgesetzt und begleitet werden. Diese kleinräumigen Interventionen sind als prototypische Transformationsvorschläge zu verstehen und die Studierenden beforschen die Akzeptanz dieser sowie die Nutzung und Wirkung durch und auf die Stadtgesellschaft.
Das modulübergreifende Lehrkonzept
Das Projektseminar ist Teil des modulübergreifenden Lehrkonzepts der Transformativen Stadtforschung am Institut für Regionalwissenschaft. Im Rahmen der Lehrveranstaltung Sensing Space lernen die Studierenden die Südstadt mit unterschiedlichen multisensorischen Erkundungsansätzen und visuellen Methoden kennen. Im Seminar Tools für die Stadtforschung steht das ra:ve-Netzwerklokal, eine Forschungs- und Beteiligungs-Infrastrukur des Instituts für Regionalwissenschaft, im Fokus. Die Studierenden konzipieren und entwickeln die Räumlichkeiten und deren Kommunikation und reflektieren, wie Räume Wissen erzeugen oder die Teilhabe an Wissen verhindern oder ermöglichen können.
Alle Lehrveranstaltungen sind eng verwoben mit dem Projekt ra:ve - Raum für Veränderung, das von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre gefördert wird.
Die Seminare werden durchgeführt vom Lehre-Team im Bereich transformative Stadtforschung um Anna-Barbara Grebhahn, Agnes Matoga und Michael Janoschka.

Im Januar 2026 zeigte die Ausstellung "Nahaufnahme: Südstadt" Einblicke in die Erkundungslogbücher der Studierenden des Kurses Sensing Space.
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